Urlaubsnotizen 2019/001: Wegmarken

Titelbild

Ganz schön weit ist es bis nach Umbri­en, Haus zu Haus ca. 1.200 km. Die ers­te Tages­etap­pe führ­te uns in etwa 7 Stun­den von Bonn bis kurz vor den Gott­hard. Im Schäf­li haben wir über­nach­tet, in alpi­ner rot-weiß-karier­ter Bett­wä­sche. Aller­dings wür­de die­se Farb­kom­bi­na­ti­on auch ziem­lich vie­len rhei­ni­schen Karnevalist*innen gefal­len.

Schon am Sams­tag mor­gen um kurz nach acht war Stau vor dem Gott­hard-Tun­nel. Spon­tan ent­schei­den wir uns für die Pass­stre­cke, auf der wir auch zügig vor­an­kom­men. Erst beim Grenz­über­gang Como staut es sich wie­der. Anschei­nend wol­len noch mehr Leu­te nach Ita­li­en.

Wir fah­ren die Stre­cke in die­sem Jahr zum 13ten Mal. Egal ob über die Schweiz oder über Öster­reich, kurz hin­ter Mai­land lan­det man auf der A1, der “Autos­tra­da di Sole”, einer end­los lan­gen Auto­bahn die end­los lan­ge durch eine fla­che Ebe­ne führt. Emi­lia Roma­gna. Die ein­zi­gen Abwechs­lun­gen bie­tet die Po-Über­que­rung und dann ein sehn­süch­tig erwar­te­tes archi­tek­to­ni­sches High­light. Der Bahn­hof von Reg­gio Emi­lia, ein futu­ris­ti­sches Bau­werk aus wei­ßen Beton­plat­ten.

Die nächs­te Land­mar­ke erwar­tet uns, wenn sich im Dunst der Apen­nin beginnt abzu­zeich­nen. Noch ein paar Kilo­me­ter, dann ist auf dem ers­ten Hügel ein mar­kan­tes Bau­werk zu sehen. Ein roter Rund­bau, das San­tua­rio del­la Madon­na di San Luca. Hier bie­gen wir ab in Rich­tung Flo­renz, rein in den Apen­nin und ins bewal­de­te Grün, dass uns durch die Tos­ka­na bis nach Umbri­en beglei­tet.

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