Urlaubsnotizen 2013, Nr. 4: Gubbio

Von Menschen und WildschweinenErs­ter Anlauf, wie­der mit der Außen­welt aka Inter­net Kon­takt auf­zu­neh­men. In dem Café in Umberti­de, in dem wir auch in den letz­ten Jah­ren unse­re E-Mails “gemacht” haben, neh­men wir unser zwei­ten Früh­stück ein. Von dort fah­ren wir mal wie­der nach Gub­bio, der Stadt der Ver­rück­ten am Hang des Mon­te Fode. Das nicht ganz so war­me Wet­ter ist gar nicht so schlecht: Bei küh­len 20 Grad geht es sich deut­lich leich­ter die Stei­gun­gen und Trep­pen der Alt­stadt rauf und run­ter als bei den sonst gewohn­ten hei­ßen Tem­pe­ra­tu­ren.

Unser Abend­essen neh­men wir auf dem Trep­pen­ab­satz, da sam­melt sich zwar die Nach­mit­tags­wär­me ein wenig, wir brau­chen aber doch rela­tiv schnell Decken und Pul­lis. Spä­ter kom­men wie­der die Wild­schwei­ne und knur­pseln Kir­schen.

Wir sit­zen noch eine Wei­le im obe­ren “Wohn­zim­mer” und trin­ken ein Glas Wein. Nun begrüßt uns auch ein wei­te­rer Mit­be­woh­ner im Haus — wobei: Begrü­ßen ist zuviel gesagt: Eine Maus lebt wohl tags­über hin­ter oder unter dem Kamin, wan­dert abends dann in aller See­len­ru­he durchs Wohn­zim­mer zum Trep­pen­ab­satz und springt von dort auf den Küchen­schrank, und von da wei­ter in die Küche. Mal sehen, was für Krü­mel heu­te rum­lie­gen. Mor­gen stel­len wir die Fal­le auf. Wir ent­schei­den auch, früh auf­zu­ste­hen und einen Aus­flug in die Tos­ka­na zu machen. Für gemüt­li­ches Leben am Haus ist es ein­fach zu kalt.

Gubbio

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