Urlaubsnotizen 2013, Nr. 009: Redaktionsstube und Freiluftzoo

Von Menschen und WildschweinenDie spä­ten Vormittagsstunden/den frü­hen Mit­tag wie­der in “unse­rem” Café (…) ver­bracht. Dort gibt’s nicht nur guten Caf­fè, lecke­re Cor­net­ti, eini­ges zu gucken, son­dern auch gutes WLAN. Also E-Mails abru­fen, (vor-)sortieren und die wich­tigs­ten beant­wor­ten sowie die acht auf Hal­de pro­du­zier­ten Blog-Ein­trä­ge online stel­len. Danach noch ein­kau­fen — um die­se Zeit ist der Coop so gut wie leer — und dann wie­der zurück zum Haus: ab in den Schat­ten, denn mitt­ler­wei­le über­springt das Ther­mo­me­ter locker die 30°C-Marke.

RedaktionsstubeDie genann­ten “auf Hal­de pro­du­zier­ten” Bei­trä­ge ent­ste­hen in einer wun­der­ba­ren Redak­ti­ons­stu­be. Unter einer wein­berank­ten Per­go­la mit einem Blick in die Eichen-, Kie­fern- und Kas­ta­ni­en­wäl­der Umbri­ens. Hier sit­zen wir etwas erhöht, das Haus im Rücken, vor uns, hin­ter einer Laven­del­he­cke fällt die Wie­se mit eini­gen Oli­ven­bäu­men sanft zum Wald­rand ab. Anzie­hungs­punkt für aller­lei Tie­re ist der rie­si­ge Süß­kirsch­baum direkt vor uns.

 

Nach dem nun am ers­ten Tag (und seit dem mehr­mals täg­lich — wir berich­te­ten bereits) uns die Wild­schwei­ne besucht haben, kamen noch eini­ge ande­re Tie­re teils näher ans Haus, als in jedem ande­ren (Streichel-)Zoo der Welt. Des­halb lohnt es sich, eine neue Kate­go­rie ein­zu­füh­ren: Das Tier des Tages. Heu­te: Der Dachs. Ihn haben wir bereits letz­tes Jahr gese­hen, aber mehr im Dun­keln, heu­te also qua­si am hell­lich­ten Tage.

Dachs Fol­gen­de Tie­re wur­den bereits gesich­tet, bei noch­ma­li­gem, pho­to­gra­phier­tem Besuch bekom­men sie einen eige­nen Ein­trag: Ein Iltis oder Mar­der (der geschickt in den Kirsch­baum klet­ter­te und ähn­lich wie die Eichel­hä­her die bes­te Aus­wahl an Früch­ten hat), ein Reh­bock und eine (Haus-)Katze. Dar­über hin­aus wim­melt es hier mehr oder weni­ger an Zaun- und Sma­ragd-Eidech­sen (eng­lisch: eme­rald, und damit Far­be des Jah­res…), Schmet­ter­lin­gen, Hum­meln, Amei­sen, Mücken und ande­ren Pla­ge­geis­tern. Auch eine Schlan­ge hat Ste­phan vor ein paar Tagen gese­hen — und Schlan­gen­häu­te fin­den wir regel­mä­ßig rund ums Haus. Auch einen Skor­pi­on hat­ten wir schon in die­sem Som­mer — es gilt, immer schön die Schu­he aus­schüt­teln…

Wäh­rend die Tie­re (zumin­dest eini­ge von ihnen) also Kir­schen fres­sen, haben wir heu­te Abend ein fast schon fürst­li­ches Menü:

  • Bru­schet­te mis­te
  • Pas­ta al Fagio­li è Pro­sci­ut­to
  • Insa­la­ta Ver­de (mit einem Dres­sing aus Senf, Honig und Johan­nis­beer­mar­me­la­de)
  • Cre­ma di Mas­car­po­ne con Ama­ras­ca
  • Dazu einen Gavi DOCG und zum Abschluss einen Caf­fè Mac­chia­to (mit Keks)
Ich habe da mal was vorbereitet...

Ich habe da mal was vor­be­rei­tet…

Tref­fend ist gera­de wie­der die Wil­schwein­fa­mi­lie ein­ge­fal­len: Die spei­sen mit rich­tig Lärm: sie kna­cken die Kirsch­ker­ne — und jetzt habe ich sie mit dem Getip­per ver­jagt… Tut mir leid…

 

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