Rita

Rita - Teil 1

Rita — Teil 1

Am Sams­tag mor­gen unter­wegs zum Bad Godes­ber­ger Markt, mit dem Fahr­rad. Son­ni­ges Früh­som­mer­wet­ter (end­lich), gute Lau­ne, und eine roman­ti­sche Bot­schaft auf dem Boden auf­ge­sprüht: “Rita, ich lie­be Dich”. Ach wie süß. Ein paar Meter wei­ter geht auch die Geschich­te wei­ter. Nun wird klar, das ist nicht Hor­mon­über­schwang von frisch ver­liebt, son­dern Tren­nungs­schmerz: “War­um hast Du mich ver­las­sen?” Gute Fra­ge, meis­tens gibts dar­auf auch eine kla­re Ant­wort.  “Ich habe immer zu Dir gestan­den.” Soso, das meinst Du zumin­dest. Viel­leicht wars auch Kon­troll­zwang und Klet­ten. Der Gip­fel kommt aber am Ende:

Rita - Teil 2

Rita — Teil 2

Sieh wie ver­zwei­felt ich bin, das ich sowas mache”

Wenn das nicht der Ver­such ist, emo­tio­na­len Druck und Schuld­ge­füh­le auf­zu­bau­en. Was für ein Blöd­mann. Er ist nicht nur ver­las­sen wor­den und ver­kün­det sein Leid nun der gan­zen Welt. Er ent­puppt sich hier als ego­zen­tri­scher Chau­vi: ich, ich, ich — jeder Satz hat genau ein Sub­jekt. Ich bin unglück­lich, ich habe alles für Dich getan — ich lie­be Dich immer noch — für Rita ist da über­haupt kein Platz. Ver­mut­lich war das wäh­rend der gan­zen Bezie­hung so. Hät­tes­te mal frü­her drü­ber nach­den­ken sol­len.

Rita, Du hast abso­lut Recht. Die­ser Typ ist ein tota­ler Ego­ma­ne. Lass Dich bloß nicht weich­ko­chen von dem. Viel Glück Dir!

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