Mach mein Brötchen auf, bitte

Brötchen 1

Bröt­chen, zu

In unse­rer Ehe pfle­gen wir eine gewis­se Rol­len­tei­lung, die durch­aus etwas mit tra­di­tio­nel­len Geschlech­ter­bil­dern zu tun hat. Eine Regel lau­tet: Frau­en und Waf­fen geht nicht. (Klei­ne Kor­rek­tur: Die­se Regel gilt nur in “Vor­der­büh­nen” — sozio­lo­gen­deutsch für Räu­me und Situa­tio­nen, die in einer gewis­sen Öffent­lich­keit ange­sie­delt sind. Wir zäh­len die Küche in den Bereich der “HIn­ter­büh­ne” — also hier darf ich natür­lich auch mit dem Mes­ser han­tie­ren.) Eine zwei­te Regel, die sich gewis­ser­ma­ßen natür­lich aus der ers­ten ent­wi­ckelt — ich bekom­me beim Früh­stück mein Bröt­chen geschnit­ten, eben­so den Käse für drauf. Heu­te mor­gen also die Fest­stel­lung: “Mein Bröt­chen ist noch zu — mach es auf, bit­te…”

Brötchen 2

Bröt­chen, auf

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