23. Tag, 07.08.: “unterwegs”

Zu ges­tern bedarf es noch eines drin­gen­den Nach­trags — ein Bericht aus der Fau­na Umbri­ens. Als Dag­mar und ich im Bad waren flog auf ein­mal eine Fle­der­maus (!) im Haus ihre Run­den! Und da es im Grun­de kaum Platz gibt (ins­be­son­de­re im Bad) kam sie uns schon recht nahe. Zum Glück ent­schied sie sich dann doch sehr schnell, durch eines der offe­nen Fens­ter im Ober­ge­schoss wie­der selbst die Frei­heit zu fin­den.

Heu­te haben wir wir in Kul­tur gemacht. Zunächst haben wir uns durch eins der Sei­ten­tä­ler des Tiber nach San­ta Marüia Tibe­ri­na hin­auf­ge­schraubt. Neben dem schö­nen Aus­blick beka­men wir eine Pri­vat­füh­rung von Rober­to durch ein bour­bo­ni­sches Cas­tel­lo aus dem 11. Jahr­hun­dert (das zur Zeit auf­wen­dig restau­riert wird) und eine eben­so alte Kir­che. Das Cas­tel­lo der Medi­ci war lei­der geschlos­sen.

Von dort fuh­ren wir auf kleins­ten Ser­pen­ti­nen­stra­ßen nach Mon­ter­chi. Wir sind zunächst bis ganz oben gefah­ren und den Wagen geparkt, um dann unter­wegs fest­stel­len zu müs­sen, dass das sehens­wer­te Fres­ko von Pier­ro di Fran­ces­co in einem ehe­ma­li­gen Schul­haus am Fuße des Ber­ges aus­ge­stellt wird — run­ter und wie­der rauf… Zurück auf dem Dorf­platz war auch noch das Café von laue­ter Tou­ris­ten okku­piert!!!

Also direkt nach Sanse­pol­cro. Dort haben wir all die Kir­chen besich­tigt, die wir letz­tes Jahr links lie­gen­ge­las­sen haben. Und wir waren im Muse­um mit wich­tigs­ter (!) tos­ka­ni­scher Renais­sance.

Den Abend ver­brin­gen wir wie­der mal in Città di Cas­tel­lo — wie­der in unse­ren nun fast schon Stamm­lo­ka­len. Den Ape­re­tif nut­zen wir für die­sen Ein­trag (s. Bild) und wer­den gleich in die Oste­ria wech­seln.

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