Umbrien 2017: Tag 19 — Cortona

Der heutige Ausflug hatte zwei „Gesichter“: Zunächst Cortona selbst, dann Falzano di Cortona. Dazu gibt es aber einen eigenen Beitrag.

Nach Cortona fahren wir eigentlich jedes Jahr, berichtet haben wir 2013 und 2008 davon. Mal sind wir zielgerichtet zum Dom, zur Fortezza zu einer kleinen Kirche ganz oben oder, oder, oder. Aber immer hieß es bergrauf, bergrunter und meistens in großer Hitze. Dieses Jahr sind wir (zusammen mit Gabi und Tobi) früh los, waren sogar noch vor 10:00 Uhr am und im Dom, haben den Drachen am Denkmal davor wieder besucht und uns dann zum Frühstück im Caffè Bar Signorelli direkt vis-à-vis der Rathauses mit der noch berühmteren Treppe zum Frühstück niedergelassen.

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Umbrien 2017: Tag 12 — Die südliche Valle Umbra, Tag 1

Vor ein paar Jahren hatten wir uns vorgenommen, für Touren, wo es — vorhersehbar — viel zu sehen gibt, von Anfang an zwei Tage einzuplanen, also eine Übernachtung „außerhalb“. Vor zwei Jahren ging es in die Valnerina, dieses Jahr nicht ganz so weit in die südliche Valle Umbra zwischen Foligno, Castel Ritaldi und Trevi.

Der Tag fing am Haus nach zwei kühleren Tagen, an denen es auch geregnet hatte, mit einem imposanten Blick auf ein mit Nebel gefülltes Tal an.

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Umbrien 2017: Tag 6 — Toskana-Tour

Jetzt sitzen wir hier, auf der Terasse der Cantina Gattavecchi in Montepulciano. Die Sonne ist schon untergegangen, langsam wird es dunkel und auf der anderen Seite des Tals gehen immer mehr Lichter an. Wir hatten ein wunderbares Abendessen und bestellen gleich für mich noch ein Glas Wein. Heute Abend haben wir sogar Livemusik vor der Nase. Während wir gegessen haben, baute die eine Hälfte einer 2-Mann-Band die Percussion direkt vor uns auf, der zweite spielt Gitarre und wir hören einen Mix aus Rock und Jazz, sehr schön. Weiterlesen

Umbrien 2017: Tag 0 bis 3 — Zeit für den Nachtrag der ersten dreieinhalb Tage

Tag 0: Packen

So zeitig waren wir noch nie. Schon abends vor der Abfahrt war das Auto weitgehend gepackt… Inklusive Entsafter, Marmeladengläsern und diesmal sogar Spiele dabei.

Tag 1: Bonn – Cernobbio

Im Nieselwetter los, je höher im Rheintal, desto sonniger wurde es. Stopp in Bruchsal und Schauinsland, da haben wir aber nur kurz die Vignette gekauft. Dann über die Grenze in die Schweiz. Achtung: nach den Tunneln immer ein Blitzer! Auch in diesem Jahr sind wir über den Pass und nicht durch den Gotthard-Tunnel gefahren. Diesmal bei Sonnenschein.

Jetzt dauert es nicht mehr lang: nur noch runter ins Tal, am Lago Maggiore und Lago Lugano vorbei und dann kurz hinter der Grenze in Chiasso links (!) von der Autobahn ab, nach Cernobbio rein.

Hier haben wir mit dem Terzo Crotto eine inzwischen fast traditionelle Übernachtungsstation. In diesem Jahr sind wir das dritte Mal hier. Ein Haus mit einem wunderbar leicht morbiden Charme mit einer exzellenten Küche und einem noch besseren Weinkeller.

Abends am See noch ein wenig vom Lake Como Film Festival erlebt.

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Worüber wir abgestimmt haben und was der OB daraus macht

Heute wurden die Stimmen des ersten Bürgerentscheids in Bonn ausgezählt. Im Vorfeld herrschte eine durchaus aufgeheizte Atmosphäre, ich habe mich ein ums andere Mal gefragt, wie alle Beteiligten „am Tag danach“ wieder von ihren Bäumen kommen würden. Ich möchte mich an dieser Stelle gar nicht über die Werbekampagne von Stadt/OB auslassen, auch andere Dinge wären sicher auch noch einer Nach-Betrachtung wert. Es geht mir um eine Pressemitteilung, die die Stadt kurz nach der Bekanntgabe des Endergebnisses herausgeben hat.

Um direkt mit der Tür ins Haus zu fallen: „51,64 Prozent stimmen für ein neues Schwimmbad“ ist meines Erachtens nicht das Ergebnis des Bürgerentscheids. Denn die Frage, über die abgestimmt wurde, lautete: „Soll das Kurfürstenbad erhalten, wieder nutzbar gemacht und saniert werden?“ Diese wurde von 51,64% der Menschen, die am Entscheid teilgenommen haben, verneint. Wenn man das nun in eine Positiv-Aussage wenden möchte, bedeutet das, dass eine Mehrheit sich dafür ausgesprochen hat, dass das Kurfürstenbad geschossen bleibt, nicht saniert und nicht wieder nutzbar gemacht wird. Da ist von dem geplanten neuen Bad noch keine Rede. Es könnte auch schlicht damit Schluss sein. Das Bad bleibt geschlossen, Schul- und sonstiges Schwimmen muss halt neu organisiert werden, das eingesparte Geld kommt anderen Dingen zu gute. Der Link zum neuen Schwimmbad entsteht erst dadurch, dass das neue Bad — wenn überhaupt — nur dann annähernd wirtschaftlich betrieben werden kann, wenn mindestens zwei (!) Bäder in Bonn als Schwimmbäder geschlossen werden.1 Aber ob das neue Bad überhaupt kommt, steht ja nach den Finanzzahlen, die passender Weise erst zwei Tage vor Ende des Bürgerentscheids ans Licht kamen, ein wenig in Frage. Aber der OB will ja, wenn jetzt so richtig losgeplant werden kann, auch irgendwann mal Zahlen nennen. Ob bei deren Interpretation dann genau so elastisch mit der Wahrheit umgegangen wird?

ANT XIV/3: Einmal in den Süden und zurück.

Ureinwohner

Ureinwohner

In letzter Zeit bin ich wieder häufiger gefragt worden, wo denn mein Interesse an und Wissen rund um Klima- und Polarforschung etc. herrührt. Nun, für ein paar Jahre war ich Polarforscher. Das steht sogar auf einer Fahrkarte der Jungfraubahn.1 Aber das ist eine andere Geschichte. Während dieser Zeit hatte ich die für mich auch nach 20 Jahren noch unglaubliche Gelegenheit, einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt in der Antarktis absolvieren zu dürfen. Hier also nun mein Kurzbericht zu dieser Reise.

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Und es war kein Raum in der Herberge…

Am letzten Donnerstag hatte ich ein echtes Krippen-Erlebnis. Ich war von den Initiatoren des Deutzer Forums zum diesjährigen lebendigen Adventskalender eingeladen worden, einen Kurzvortrag zum Thema „Weihnachtskrippen“ zu halten. Als Ort war die Krippe im Horion-Haus des LVR vorgeschlagen, die dort seit vielen Jahren aufgebaut wird und auch schon lange Teil des Kölner Krippenweges ist. Nun, in diesem Jahr nicht. Ich kam etwa eine halbe Stunde vor Beginn meines Adventskalender-Fensters in Deutz an, betrat das Foyer des Horion-Hauses und fand: keine Krippe. Der freundliche Herr am Empfang konnte mir nicht weiterhelfen. Krippe, hätte er noch nie hier gesehen. Auch seine Nachfrage beim Kollegen im Landeshaus gegenüber blieb erfolglos: auch dort keine Krippe. Was tun? Inzwischen waren die ersten am Krippenvortrag interessierten Deutzerinnen und Deutzer eingetroffen. Meine erste spontane Idee war: wir bauen einfach selbst eine lebendige Krippe auf. Eine der Teilnehmerinnen war direkt begeistert und zog ihre Haarspange aus dem Zopf: „Das ist der Stern von Bethlehem!“ Eine schöne Idee, denn die Haarspange ließ sich per Knopfdruck zum Leuchten bringen. Einige der Anwesenden erklärten sich auch spontan bereit, die Hirten zu spielen. Weiterlesen

Sessionsbeginn am 11.11. — nur ein jeckes Datum oder steckt da mehr dahinter?

Gedanken aus meiner ersten Session als 1. Vorsitzender eines Karnevalsverein, Teil 1

Martinszug

Martinszug

Der 11.11. ist im Rheinland ein doppelter Feiertag: Sankt Martin und Sessionsbeginn. Ich habe mich schon länger gefragt, ob das nur Zufall ist, oder ob es da vielleicht sogar einen Zusammenhang gibt.

Der 11.11. ist der Namenstag des hl. Martin von Tours. Die Geschichte von der Mantelteilung kennt jede(r) und auch die Bräuche dazu: Laternenumzüge, Martinsfeuer und vor allem das Schnörzen.1 Aber: Der Martinstag war auch lange Zeit der Beginn der vorweihnachtlichen Fastenzeit.2 Denn historisch ist die Adventszeit Fastenzeit.3

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Von echten und symbolischen Kürbisköpfen

Heute Abend ist es also wieder so weit: Mit Beginn der Dämmerung laufen gruselig verkleidete Kinder durch ihre Wohnviertel und fordern mit dem Ruf „trick or treat“ Süßigkeiten ein. Wenn die kleinen schon längst wieder zu Hause sind, ziehen die älteren Geschwister zur Halloweenparty, zurechtgemacht als Hexe, Vampir, Zombie oder sonst wie, Hauptsache irgendwie schaurig. Eltern genießen den dann ruhigen Abend mit Kürbissuppe, vielleicht exotisch mit Kokosmilch, vielleicht klassisch mit Kürbisöl und gerösteten Kürbiskernen. Damit lässt sich ja wunderbar das beim Aushöhlen der Deko-Kürbisse für den Vorgarten angefallene Kürbisfruchtfleisch verarbeiten. Alle freuen sich auf den folgenden Feiertag Allerheiligen zum Ausschlafen. Es ist Halloween.

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