Auch die letzte Wohnung sollte bezahlbar sein.

Heu­te mor­gen war ich beim durch­blät­tern von fb wohl noch nicht ganz wach. Den Post oben habe ich über­flo­gen und so bei mir gedacht: das hät­te ich dem Uli gar nicht so zuge­traut, dass ihm die Fried­hofs­ge­büh­ren so am Her­zen lie­gen, dass er sie zum The­ma des Bun­des­tags­wahl­kamp­fes macht. Ist ja irgend­wie rich­tig, auch da geht es um bezahl­ba­ren Wohn­raum. Oder eher Lie­ge­platz. Aber was hat die BIMA damit zu tun?

Also noch­mal in Ruhe lesen: ups, da war er, der Vor­le­ser: hat das Zeug zwi­schen mei­nen Ohren aus “Fries­dorf” “Fried­hof” gemacht…

Und ich ent­schul­di­ge mich bei allen Friesdorfer*innen: Ich mag Fries­dorf! Fries­dorf ist kein Fried­hof…

Umbrien 2017: Tag 13 — Die südliche Valle Umbra, Tag 2

Viele Kirchen, große und kleine

Die Ebe­ne der Val­le Umbra ist auch abseits der Städ­te mit Kir­chen nur so über­sät, so dass am Mor­gen den zwei­ten Tages ein klei­ner Kir­chen-Mara­thon mit Wall­fahrts­kir­che und Roma­nik auf dem Pro­gramm stand.

Zunächst ging es zum San­tua­rio Madon­na del­la Stel­la, einer Wall­fahrts­kir­che mit Naza­re­ner-Male­rei­en unter ande­rem von Fried­rich Over­beck von 1870. Ich ste­he ja nicht so auf über­la­de­ne Neo-Alles­mög­li­che Kir­chen des 19. Jahr­hun­derts…

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Umbrien 2017: Tag 19 — Cortona

Der heu­ti­ge Aus­flug hat­te zwei “Gesich­ter”: Zunächst Cor­to­na selbst, dann Falza­no di Cor­to­na. Dazu gibt es aber einen eige­nen Bei­trag.

Nach Cor­to­na fah­ren wir eigent­lich jedes Jahr, berich­tet haben wir 2013 und 2008 davon. Mal sind wir ziel­ge­rich­tet zum Dom, zur For­tez­za zu einer klei­nen Kir­che ganz oben oder, oder, oder. Aber immer hieß es bergrauf, bergrun­ter und meis­tens in gro­ßer Hit­ze. Die­ses Jahr sind wir (zusam­men mit Gabi und Tobi) früh los, waren sogar noch vor 10:00 Uhr am und im Dom, haben den Dra­chen am Denk­mal davor wie­der besucht und uns dann zum Früh­stück im Caf­fè Bar Signo­rel­li direkt vis-à-vis der Rat­hau­ses mit der noch berühm­te­ren Trep­pe zum Früh­stück nie­der­ge­las­sen.

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Umbrien 2017: Tag 12 — Die südliche Valle Umbra, Tag 1

Vor ein paar Jah­ren hat­ten wir uns vor­ge­nom­men, für Tou­ren, wo es — vor­her­seh­bar — viel zu sehen gibt, von Anfang an zwei Tage ein­zu­pla­nen, also eine Über­nach­tung „außer­halb“. Vor zwei Jah­ren ging es in die Val­ne­ri­na, die­ses Jahr nicht ganz so weit in die süd­li­che Val­le Umbra zwi­schen Foli­gno, Cas­tel Rital­di und Tre­vi.

Der Tag fing am Haus nach zwei küh­le­ren Tagen, an denen es auch gereg­net hat­te, mit einem impo­san­ten Blick auf ein mit Nebel gefüll­tes Tal an.

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Umbrien 2017: Tag 10 — Malteser, Lago Trasimeno und Franziskus

Lass uns doch wie­der einen Aus­flug machen, einen klei­nen…“ Also gut. Ich hat­te da ja noch mehr vor­be­rei­tet.1 Nach kur­zer Bera­tung ging es los auf die Tour, die ich unter die Über­schrift „Spu­ren der Mal­te­ser rund um den Lago Tra­si­me­no“ gestellt hat­te.

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Umbrien 2017: Tag 6 — Toskana-Tour

Jetzt sit­zen wir hier, auf der Ter­as­se der Can­ti­na Gat­ta­vec­chi in Mon­te­pul­cia­no. Die Son­ne ist schon unter­ge­gan­gen, lang­sam wird es dun­kel und auf der ande­ren Sei­te des Tals gehen immer mehr Lich­ter an. Wir hat­ten ein wun­der­ba­res Abend­essen und bestel­len gleich für mich noch ein Glas Wein. Heu­te Abend haben wir sogar Live­mu­sik vor der Nase. Wäh­rend wir geges­sen haben, bau­te die eine Hälf­te einer 2-Mann-Band die Per­cus­sion direkt vor uns auf, der zwei­te spielt Gitar­re und wir hören einen Mix aus Rock und Jazz, sehr schön. Wei­ter­le­sen

Umbrien 2017: Tag 0 bis 3 — Zeit für den Nachtrag der ersten dreieinhalb Tage

Tag 0: Packen

So zei­tig waren wir noch nie. Schon abends vor der Abfahrt war das Auto weit­ge­hend gepackt… Inklu­si­ve Ent­saf­ter, Mar­me­la­den­glä­sern und dies­mal sogar Spie­le dabei.

Tag 1: Bonn — Cernobbio

Im Nie­sel­wet­ter los, je höher im Rhein­tal, des­to son­ni­ger wur­de es. Stopp in Bruch­sal und Schau­ins­land, da haben wir aber nur kurz die Vignet­te gekauft. Dann über die Gren­ze in die Schweiz. Ach­tung: nach den Tun­neln immer ein Blit­zer! Auch in die­sem Jahr sind wir über den Pass und nicht durch den Gott­hard-Tun­nel gefah­ren. Dies­mal bei Son­nen­schein.

Jetzt dau­ert es nicht mehr lang: nur noch run­ter ins Tal, am Lago Mag­gio­re und Lago Luga­no vor­bei und dann kurz hin­ter der Gren­ze in Chi­as­so links (!) von der Auto­bahn ab, nach Cernob­bio rein.

Hier haben wir mit dem Ter­zo Crot­to eine inzwi­schen fast tra­di­tio­nel­le Über­nach­tungs­sta­ti­on. In die­sem Jahr sind wir das drit­te Mal hier. Ein Haus mit einem wun­der­bar leicht mor­bi­den Charme mit einer exzel­len­ten Küche und einem noch bes­se­ren Wein­kel­ler.

Abends am See noch ein wenig vom Lake Como Film Fes­ti­val erlebt.

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Worüber wir abgestimmt haben und was der OB daraus macht

Heu­te wur­den die Stim­men des ers­ten Bür­ger­ent­scheids in Bonn aus­ge­zählt. Im Vor­feld herrsch­te eine durch­aus auf­ge­heiz­te Atmo­sphä­re, ich habe mich ein ums ande­re Mal gefragt, wie alle Betei­lig­ten “am Tag danach” wie­der von ihren Bäu­men kom­men wür­den. Ich möch­te mich an die­ser Stel­le gar nicht über die Wer­be­kam­pa­gne von Stadt/OB aus­las­sen, auch ande­re Din­ge wären sicher auch noch einer Nach-Betrach­tung wert. Es geht mir um eine Pres­se­mit­tei­lung, die die Stadt kurz nach der Bekannt­ga­be des End­ergeb­nis­ses her­aus­ge­ben hat.

Um direkt mit der Tür ins Haus zu fal­len: “51,64 Pro­zent stim­men für ein neu­es Schwimm­bad” ist mei­nes Erach­tens nicht das Ergeb­nis des Bür­ger­ent­scheids. Denn die Fra­ge, über die abge­stimmt wur­de, lau­te­te: “Soll das Kur­fürs­ten­bad erhal­ten, wie­der nutz­bar gemacht und saniert wer­den?” Die­se wur­de von 51,64% der Men­schen, die am Ent­scheid teil­ge­nom­men haben, ver­neint. Wenn man das nun in eine Posi­tiv-Aus­sa­ge wen­den möch­te, bedeu­tet das, dass eine Mehr­heit sich dafür aus­ge­spro­chen hat, dass das Kur­fürs­ten­bad geschos­sen bleibt, nicht saniert und nicht wie­der nutz­bar gemacht wird. Da ist von dem geplan­ten neu­en Bad noch kei­ne Rede. Es könn­te auch schlicht damit Schluss sein. Das Bad bleibt geschlos­sen, Schul- und sons­ti­ges Schwim­men muss halt neu orga­ni­siert wer­den, das ein­ge­spar­te Geld kommt ande­ren Din­gen zu gute. Der Link zum neu­en Schwimm­bad ent­steht erst dadurch, dass das neue Bad — wenn über­haupt — nur dann annä­hernd wirt­schaft­lich betrie­ben wer­den kann, wenn min­des­tens zwei (!) Bäder in Bonn als Schwimm­bä­der geschlos­sen wer­den.1 Aber ob das neue Bad über­haupt kommt, steht ja nach den Finanz­zah­len, die pas­sen­der Wei­se erst zwei Tage vor Ende des Bür­ger­ent­scheids ans Licht kamen, ein wenig in Fra­ge. Aber der OB will ja, wenn jetzt so rich­tig los­ge­plant wer­den kann, auch irgend­wann mal Zah­len nen­nen. Ob bei deren Inter­pre­ta­ti­on dann genau so elas­tisch mit der Wahr­heit umge­gan­gen wird?

ANT XIV/3: Einmal in den Süden und zurück.

Ureinwohner

Urein­woh­ner

In letz­ter Zeit bin ich wie­der häu­fi­ger gefragt wor­den, wo denn mein Inter­es­se an und Wis­sen rund um Kli­ma- und Polar­for­schung etc. her­rührt. Nun, für ein paar Jah­re war ich Polar­for­scher. Das steht sogar auf einer Fahr­kar­te der Jung­frau­bahn.1 Aber das ist eine ande­re Geschich­te. Wäh­rend die­ser Zeit hat­te ich die für mich auch nach 20 Jah­ren noch unglaub­li­che Gele­gen­heit, einen drei­mo­na­ti­gen For­schungs­auf­ent­halt in der Ant­ark­tis absol­vie­ren zu dür­fen. Hier also nun mein Kurz­be­richt zu die­ser Rei­se.

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Und es war kein Raum in der Herberge…

Am letz­ten Don­ners­tag hat­te ich ein ech­tes Krip­pen-Erleb­nis. Ich war von den Initia­to­ren des Deut­zer Forums zum dies­jäh­ri­gen leben­di­gen Advents­ka­len­der ein­ge­la­den wor­den, einen Kurz­vor­trag zum The­ma „Weih­nachts­krip­pen“ zu hal­ten. Als Ort war die Krip­pe im Hori­on-Haus des LVR vor­ge­schla­gen, die dort seit vie­len Jah­ren auf­ge­baut wird und auch schon lan­ge Teil des Köl­ner Krip­pen­we­ges ist. Nun, in die­sem Jahr nicht. Ich kam etwa eine hal­be Stun­de vor Beginn mei­nes Advents­ka­len­der-Fens­ters in Deutz an, betrat das Foy­er des Hori­on-Hau­ses und fand: kei­ne Krip­pe. Der freund­li­che Herr am Emp­fang konn­te mir nicht wei­ter­hel­fen. Krip­pe, hät­te er noch nie hier gese­hen. Auch sei­ne Nach­fra­ge beim Kol­le­gen im Lan­des­haus gegen­über blieb erfolg­los: auch dort kei­ne Krip­pe. Was tun? Inzwi­schen waren die ers­ten am Krip­pen­vor­trag inter­es­sier­ten Deut­ze­rin­nen und Deut­zer ein­ge­trof­fen. Mei­ne ers­te spon­ta­ne Idee war: wir bau­en ein­fach selbst eine leben­di­ge Krip­pe auf. Eine der Teil­neh­me­rin­nen war direkt begeis­tert und zog ihre Haar­span­ge aus dem Zopf: „Das ist der Stern von Beth­le­hem!“ Eine schö­ne Idee, denn die Haar­span­ge ließ sich per Knopf­druck zum Leuch­ten brin­gen. Eini­ge der Anwe­sen­den erklär­ten sich auch spon­tan bereit, die Hir­ten zu spie­len. Wei­ter­le­sen