Auch die letzte Wohnung sollte bezahlbar sein.

Heu­te mor­gen war ich beim durch­blät­tern von fb wohl noch nicht ganz wach. Den Post oben habe ich über­flo­gen und so bei mir gedacht: das hät­te ich dem Uli gar nicht so zuge­traut, dass ihm die Fried­hofs­ge­büh­ren so am Her­zen lie­gen, dass er sie zum The­ma des Bun­des­tags­wahl­kamp­fes macht. Ist ja irgend­wie rich­tig, auch da geht es um bezahl­ba­ren Wohn­raum. Oder eher Lie­ge­platz. Aber was hat die BIMA damit zu tun?

Also noch­mal in Ruhe lesen: ups, da war er, der Vor­le­ser: hat das Zeug zwi­schen mei­nen Ohren aus “Fries­dorf” “Fried­hof” gemacht…

Und ich ent­schul­di­ge mich bei allen Friesdorfer*innen: Ich mag Fries­dorf! Fries­dorf ist kein Fried­hof…

save the day

shave the day - and the world will smile back at you

shave the day — and the world will smi­le back at you

Heu­te auf dem Weg zum Geburts­tags­fest von Freun­din A. Wir par­ken ein Stück­chen die Stra­ße run­ter hin­ter einem sil­ver­far­be­nen Sko­da. Die Bot­schaft auf dem Heck ist irri­tie­rend: “shave a nice day”. So ein­fach ist das also. Nach ein paar Minu­ten Nach­den­ken kom­me ich zu dem Schluß: Manch­mal stimmts sogar. Der mor­gend­li­che Kuss ist nach dem Rasie­ren doch oft ange­neh­mer. Ein genaue­rer zwei­ter Blick auf das doch recht klei­ne Wer­be­em­blem bringt Klar­heit — das ist kein s — son­dern ein umge­kehr­tes ecki­ges ein­fa­ches Anfüh­rungs­zei­chen. Blö­der typo­gra­phi­scher Spiel­kram.

Verleser des Tages

Mor­gens vor dem Früh­stück sind mei­ne Syn­ap­sen noch nicht kom­plett in die­ser Welt ange­kom­men. Ich spre­che nicht vor acht, wenn es sich ver­mei­den lässt. Aber ich schaue gern schon mal in die Zei­tung. Weil mein Mit­früh­stü­cker, der mir auch den Kaf­fee kocht, das gar nicht lei­den kann, sind es heim­li­che, kur­ze Bli­cke, ger­ne auch mal schräg oder über­kopf. Nicht das Opti­ma­le für die Syn­ap­sen — denn das führt regel­mä­ßig zu irri­tie­ren­den Bot­schaf­ten der Tages­zei­tung an mich, über die ich dann schwei­gend über mei­nem Kaf­fee eine Wei­le nach­den­ken kann. Heu­te war es “Hirn­spiel­play­er für Bay­er”. Wur­de ein Spie­ler mit Gehirn ein­ge­kauft oder ist das ein tech­ni­sches Gerät zum üben von — was könn­te das sein. Ist Fuß­ball gemeint oder eine eth­ni­sche Zuge­hö­ri­gekt? Ist es Sin­gu­lar oder Plu­ral — ist letz­te­res bei der ers­ten der oben genann­ten Mög­lich­kei­ten über­haupt rea­lis­tisch? Hirn­spiel­play­er — klingt irgend­wie gut. Will ich auch. Lang­sam wirkt der Kaf­fee. Es war die Hin­spiel­plei­te. Naja.