SARS-CoV‑2, Text 002 — Ratsarbeit, neu organisiert

Ankün­di­gung im Stadt­haus am 25.03.2020. Eigent­lich wäre heu­te Rech­nungs­prü­fungs­aus­schuss.

In den letz­ten zehn Jah­ren bin ich außer­halb der Schul­fe­ri­en (fast) jeden Mon­tag zu 18:00 Uhr zur Sit­zung der SPD-Frak­ti­on im Rat der Stadt Bonn gefah­ren, seit 2009 als sach­kun­di­ger Bür­ger, ab 2012 als Stadt­ver­ord­ne­ter und seit 2017 als Mit­glied des Frak­ti­ons­vor­stand bereits zu 16:00 Uhr. Rund um den 13.03.2020 wur­de dann klar, dass auch die­se Rou­ti­ne nicht mehr auf­recht erhal­ten wer­den kann, “Social Distancing” auch für uns. Am ver­gan­ge­nen Mon­tag dann also die ers­ten Tele­fon­kon­fe­ren­zen von Vor­stand und Gesamt­frak­ti­on. Das klapp­te schon gut. Für die­se Woche hat unse­re Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de dann vor­ge­schla­gen, wenigs­tens für den Vor­stand eine Video­kon­fe­renz aus­zu­pro­bie­ren, die “Frak­ti­ons­sit­zung” aber als Tele­fon­kon­fe­renz durch­zu­füh­ren.

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SARS-CoV‑2, Text 001 — der Anfang von einem Tagebuch?

This illus­tra­ti­on, crea­ted at the Cen­ters for Dise­a­se Con­trol and Pre­ven­ti­on (CDC), reve­als ultrast­ruc­tu­ral mor­pho­lo­gy exhi­bi­ted by coro­na­vi­ru­ses. Note the spikes that adorn the outer sur­face of the virus, which impart the look of a coro­na sur­roun­ding the vir­i­on, when view­ed elec­tron micro­scopi­cal­ly. A novel coro­na­vi­rus, named Seve­re Acu­te Respi­ra­to­ry Syn­dro­me coro­na­vi­rus 2 (SARS-CoV‑2), was iden­ti­fied as the cau­se of an out­break of respi­ra­to­ry ill­ness first detec­ted in Wuhan, Chi­na in 2019. The ill­ness cau­sed by this virus has been named coro­na­vi­rus dise­a­se 2019 (COVID-19). (Alis­sa Eckert, MS, Dan Hig­gins, MAMS, <https://phil.cdc.gov/Details.aspx?pid=23312>)

Ver­mut­li­che haben wir schon den “rich­ti­gen” Zeit­punkt ver­passt, um mit einem “Coro­na-Tage­buch” zu begin­nen. Seit Janu­ar brei­te­te die das Virus SARS-CoV‑2 und damit die Krank­heit Covid-19 immer wei­ter aus,1 irgend­wann gab’s die ers­ten Fäl­le auch in Deutsch­land, im Kar­ne­val wit­zel­ten wir noch, “wen es bis Ascher­mitt­woch nicht erwischt…” Inzwi­schen ist die Fas­ten­zeit zu mehr als der Hälf­te um, die Infek­ti­ons- und Ver­dachts­fäl­le schnel­len wei­ter in die Höhe, Schutz­maß­nah­men wer­den Stück für Stück aus­ge­wei­tet. Hier und da gibt’s einen Wett­lauf um das ent­schie­dends­te Auf­tre­ten oder um Ruhe und Beson­nen­heit.

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Wieder eine Menge gelernt: Von Schotter, Gärten und Gräbern

Zur­zeit dis­ku­tie­ren wir an vie­len Stel­len über Schot­ter­gär­ten. Sie sind als leb­lo­se Wüs­ten der Vor­stadt­sied­lun­gen in Ver­ruf gera­ten. Vor kur­zem beka­men wir eine Zuschrift einer Bür­ge­rin, die mit Schre­cken ähn­li­ches auf dem Alten Fried­hof ent­deckt hat. Wir waren erschro­cken, dass aus­ge­rech­net die Stadt Bonn, die ja eigent­lich immer auch Din­ge wie Bio­di­ver­si­tät etc. nach vor­ne zu brin­gen sucht, aus­ge­rech­net hier ver­meint­lich den schlich­ten Weg geht. Schnell eine PM geschrie­ben, raus damit, der Gene­ral-Anzei­ger Bonn nimmt das The­ma auf — und auf die Nase gefal­len.

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Bonn in Orange — Kehrmännchen, Teil 2

Bei mei­nem Ein­satz im Juni bei der Stra­ßen­rei­ni­gung hieß es ja: “Komm mal wie­der, wenn Laub-Sai­son ist. Das ist noch eine ganz ande­re Num­mer.” Das woll­te ich nun doch genau­er wis­sen und habe mei­nen ach­ten Pra­xis-Tag wie­der bei der Stra­ßen­rei­ni­gung von bon­noran­ge abge­leis­tet.1

Der Wecker klin­gel­te also um 4:45 Uhr, um 5:45 Uhr war umzie­hen und mel­den beim Dis­po­nen­ten ange­sagt. Ein­tei­lung in Team 7, Beu­el, erst Hand­keh­rung in der Rei­ni­gungs­klas­se S, dann Laub­keh­ren und nach der Mit­tags­pau­se auf den Laub­saug­wa­gen. Na dann mal los.

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Bonn blau-rot: Ein Tag bei der Feuerwehr

Seit 2015 habe ich mehr­fach bei bon­noran­ge und der Müll­ver­wer­tungs­an­la­ge Bonn hos­pi­tiert: Rest­müll-, Sperr­müll-, Papier- und Bio­müll-Abfuhr, bei der Stra­ßen­rei­ni­gung sowie in der MVA. Also alles in der Abfall­wirt­schaft. Zum Fach­ge­biet des Aus­schus­ses für Umwelt und Ver­brau­cher­schutz (“AUV”) im Rat der Stadt Bonn gehö­ren auch die Feu­er­wehr und der Ret­tungs­dienst, der in NRW durch die jewei­li­gen Feu­er­weh­ren bereit­ge­stellt, ggf. aber durch Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und kom­mer­zi­el­le Anbie­ter erbracht wird. Des­halb war es an der Zeit, auch bei der Feu­er­wehr einen Pra­xis­tag zu leis­ten. Feu­er­wehr heißt hier Berufs­feu­er­wehr. Um 6:45 Uhr war Dienst­an­tritt.

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Bonn in Orange — Kehrmännchen, Teil 1

2015/2016 habe ich bei bon­noran­ge und der Müll­ver­wer­tungs­an­la­ge Bonn mehr­mals hos­pi­tiert: Rest­müll, Sperr­müll, Papier, die MVA und Bio­müll. Der Fokus lag offen­sicht­lich auf der “klas­si­schen” Abfall­wirt­schaft. Zur Stadt­rei­ni­gung gehö­ren aber auch die Stra­ßen­rei­ni­gung und der Win­ter­dienst. Win­ter­dienst ist im Juni eher weni­ger ange­sagt, aber klas­si­sche Stra­ßen­rei­ni­gung geht (fast) immer.

Der Wecker klin­gel­te um 4:45 Uhr, um 5:45 Uhr war umzie­hen und mel­den beim Dis­po­nen­ten ange­sagt. Team 5, Bei­fah­rer auf einer Kom­pakt­kehr­ma­schi­ne und anschlie­ßend Hand­keh­rung. Na dann mal los.

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Bonn in Orange — Müllwerker für einen Tag, Teil 4

Bonn in Orange, HerbstHeu­te ging es für mich zum vier­ten Mal mit bon­noran­ge1 raus “ins Revier”: Bio­müll in Ückes­dorf und Rött­gen.2 Wie­der Wecker 5:30 Uhr, Dienst­an­tritt 6:30 Uhr, Aus­fahrt ins Revier 7:00 Uhr. Mitt­ler­wei­le scheint es sich im Unter­neh­men end­gül­tig rum­ge­spro­chen zu haben, was ich so trei­be: herz­li­ches Zuwin­ken oder “Na, bis­te wie­der dabei? Wie is’et denn?” auf dem Hof von Kol­le­gen, mit denen ich schon unter­wegs war und kein Frem­deln bei den drei­en, mit denen ich heu­te unter­wegs war. Das ist schon ein schö­nes Feed­back.

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Was heißt denn vorweggehen?

Was heißt denn vorweggehen?Ein Tag im Rhei­ni­schen Revier” — so war der Titel einer Exkur­si­on, die ich am 10.09.2016 zusam­men mit 13 Genos­sin­nen und Genos­sen zum Braun­koh­le­ta­ge­bau Garz­wei­ler1 gemacht habe. Ich bin mit einem gemisch­ten Gefühl nach Garz­wei­ler gefah­ren. Dass ich kein Freund der Braun­koh­le bin und den Abbau schnellst­mög­lich been­det sehen möch­te, wun­dert sicher weni­ge. (Was schnellst­mög­lich dabei heißt, ist dabei ein span­nen­der Aspekt. Doch dazu spä­ter.) Ich hat­te mich vor allem aus geo­phy­si­ka­li­schem, geo­lo­gi­schem und tech­ni­schem Inter­es­sen ange­mel­det.

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Gastspiel: Einmal Bus fahren

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Die SPD-Frak­ti­on im Rat der Stadt Bonn hat sich vor eini­ge Jah­ren das For­mat “Gast­spiel” aus­ge­dacht. Dabei besu­chen wir Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen in Bonn, die man sonst viel­leicht nicht unbe­dingt von innen ken­nen­lernt. Also im Grun­de so etwas wie mei­ne Innen­an­sich­ten, aber eben mit einem Teil der Frak­ti­on und viel­leicht nicht ganz so viel anpa­cken. Die­ses Jahr waren wir zum Bei­spiel bereits beim För­der­ver­ein Psy­cho­mo­to­rik und beim Weck-Glas­werk. Heu­te also in einem Unter­neh­men der Stadt: Stadt­wer­ke Bonn Bus und Bahn oder auch SWB-Ver­kehr. Wei­ter­le­sen

Ein Tag in der MVA Bonn

Ein Tag in der MVA Bonn

Ein Schwer­punkt mei­ner kom­mu­nal­po­li­ti­schen Tätig­keit ist die kom­mu­na­le Ent­sor­gungs­wirt­schaft, ich bin Mit­glied im Ver­wal­tungs­rat bei bon­noran­ge AöR und im Auf­sichts­rat der Müll­ver­wer­tungs­an­la­ge Bonn GmbH (MVA). Bei bon­noran­ge habe ich bereits drei Mal “mit ange­packt” (s. hier, hier und hier), nun woll­te ich auch wis­sen, wie so eine MVA eigent­lich funk­tio­niert. Herr Becker, der Geschäfts­füh­rer der MVA, war sofort bereit, mich einen Tag lang hos­pi­tie­ren zu las­sen. Anders jedoch als bei bon­noran­ge gibt es in einer sol­chen Anla­ge für einen Außen­ste­hen­den kaum Mög­lich­kei­ten, “ein­fach so” mit anzu­pa­cken und z.B. Ton­nen zu wuch­ten.

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