Wieder eine Menge gelernt: Von Schotter, Gärten und Gräbern

Zur­zeit dis­ku­tie­ren wir an vie­len Stel­len über Schot­ter­gär­ten. Sie sind als leb­lo­se Wüs­ten der Vor­stadt­sied­lun­gen in Ver­ruf gera­ten. Vor kur­zem beka­men wir eine Zuschrift einer Bür­ge­rin, die mit Schre­cken ähn­li­ches auf dem Alten Fried­hof ent­deckt hat. Wir waren erschro­cken, dass aus­ge­rech­net die Stadt Bonn, die ja eigent­lich immer auch Din­ge wie Bio­di­ver­si­tät etc. nach vor­ne zu brin­gen sucht, aus­ge­rech­net hier ver­meint­lich den schlich­ten Weg geht. Schnell eine PM geschrie­ben, raus damit, der Gene­ral-Anzei­ger Bonn nimmt das The­ma auf — und auf die Nase gefal­len.

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Bonn in Orange — Kehrmännchen, Teil 2

Bei mei­nem Ein­satz im Juni bei der Stra­ßen­rei­ni­gung hieß es ja: “Komm mal wie­der, wenn Laub-Sai­son ist. Das ist noch eine ganz ande­re Num­mer.” Das woll­te ich nun doch genau­er wis­sen und habe mei­nen ach­ten Pra­xis-Tag wie­der bei der Stra­ßen­rei­ni­gung von bon­noran­ge abge­leis­tet.1

Der Wecker klin­gel­te also um 4:45 Uhr, um 5:45 Uhr war umzie­hen und mel­den beim Dis­po­nen­ten ange­sagt. Ein­tei­lung in Team 7, Beu­el, erst Hand­keh­rung in der Rei­ni­gungs­klas­se S, dann Laub­keh­ren und nach der Mit­tags­pau­se auf den Laub­saug­wa­gen. Na dann mal los.

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Bonn blau-rot: Ein Tag bei der Feuerwehr

Seit 2015 habe ich mehr­fach bei bon­noran­ge und der Müll­ver­wer­tungs­an­la­ge Bonn hos­pi­tiert: Rest­müll-, Sperr­müll-, Papier- und Bio­müll-Abfuhr, bei der Stra­ßen­rei­ni­gung sowie in der MVA. Also alles in der Abfall­wirt­schaft. Zum Fach­ge­biet des Aus­schus­ses für Umwelt und Ver­brau­cher­schutz (“AUV”) im Rat der Stadt Bonn gehö­ren auch die Feu­er­wehr und der Ret­tungs­dienst, der in NRW durch die jewei­li­gen Feu­er­weh­ren bereit­ge­stellt, ggf. aber durch Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und kom­mer­zi­el­le Anbie­ter erbracht wird. Des­halb war es an der Zeit, auch bei der Feu­er­wehr einen Pra­xis­tag zu leis­ten. Feu­er­wehr heißt hier Berufs­feu­er­wehr. Um 6:45 Uhr war Dienst­an­tritt.

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Urlaubsnotizen 2019/010: Und sonst noch…

TitelbildWas machen wir eigent­lich so den gan­zen Tag am Haus? Eigent­lich nichts, oder?

Täg­lich bekom­men wir Besuch von den Wild­schwei­nen. In die­sem Jahr sind sie nicht nur däm­me­rungs­ak­tiv, son­dern sind beim Früh­stück, Mit­tags, Nach­mit­tags und natür­lich abends und nachts unter den Pflau­men­bäu­men unter­wegs und knur­pseln das Fall­obst weg. Dass wir sowohl die Mira­bel­len als auch die ers­ten rei­fen Pflau­men geern­tet haben, gefiel ihnen nicht beson­ders.

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Urlaubsnotizen 2019/009: Rückfahrt

TitelbildAuch die­ser Urlaub hat eine Ende. Die Rou­te für die Rück­fahrt ist gewis­ser­ma­ßen vor­be­stimmt: Mit dem Wein aus Mon­te­pul­cia­no im Kof­fer­raum schei­det die Rou­te durch die Schweiz aus. Somit pla­nen und fah­ren wir wie­der ein­mal die Bren­ner-Rou­te. 2 oder 3 Tage? Wie mag die­ses Jahr der Ver­kehr sein? Ita­lie­ner, die zur Som­mer­fri­sche in die Ber­ge fah­ren? Oft genug haben wir auf die­ser Rou­te bereits kurz vor Vero­na im Stau gestan­den, und ein­mal haben wir bereits am Lago di Gar­da “abge­bro­chen”.

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Urlaubsnotizen 2019/008: Valle Umbra oder der Tag der Öffnungszeiten

TitelbildNach so viel Tos­ka­na haben wir doch noch einen Aus­flug ins Herz Umbri­ens, in die Val­le Umbra unter­nom­men. Die­se Schmwemm­ebe­ne zwi­schen Spo­le­to im Süden und Assi­si im Nor­den bie­tet vor allem an ihren Hän­gen eini­ge wun­der­ba­re Schät­ze. Die Tal­ebe­ne selbst ist — bis auf Foli­gno — eher lang­wei­lig, geprägt von mit­tel­stän­di­scher Indus­trie und Land­wirt­schaft. Auf den Kup­pen und an den Hän­gen war es wohl immer siche­rer oder man hat­te den bes­se­ren Über­blick, was auch immer.

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Urlaubsnotizen 2019/007: Über San Galgano und Montepulciano zurück

TitelbildHeu­te geht es wie­der zurück. Aber nicht ein­fach rauf auf die Schnell­stra­ße, son­dern — wie üblich — mit Sta­tio­nen. Und wie­der eine Mischung aus neu­em und bekann­tem. So ist die Rui­ne der ehe­ma­li­ge Zis­ter­zi­en­ser-Abtei San Gal­ga­no mit­ten in der Tos­ka­na eigent­lich seit Jah­ren ein “must see” auf unse­rer Lis­te, was wir noch nicht geschafft haben, die Capel­la di Vale­ta zur Wie­der­ho­lung vom Vor­jahr und Mon­te­pul­cia­no “aus Tra­di­ti­on”.

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Urlaubsnotizen 2019/006: Siena

TitelbildSie­na. Die Stadt des Pali­os und in ewi­ger Kon­kur­renz zu Flo­renz. Mit dem gut erhal­te­nen, goti­schen Stadt­bild und dem Dom, der gera­de­zu ein Para­de­bei­spiel für die mensch­li­che Ver­mes­sen­heit ist. Die Stadt der Hl. Katha­ri­na und des Pan­for­te. Wie auch in San Gimi­gna­no stau­nen wir über die Men­schen­mas­sen, die sich durch die Stadt schie­ben.

Doch der Mor­gen fängt erst ein­mal sehr beschau­lich an. Ein aus­führ­li­ches Früh­stück im Hotel und dann auf dem Weg nach San Fran­ces­co nur weni­ge Tou­ris­ten. Es ist wohl noch zu früh. Sienes*innen, die zur Uni, ins Büro, ins Geschäft gehen, einen Caf­fè in einer Bar zu sich neh­men, noch etwas Ruhe, bevor die Tou­ris­ten­strö­me die Stadt in Beschlag neh­men. Wei­ter­le­sen

Urlaubsnotizen 2019/005: Über San Gimignano nach Siena

TitelbildIn den letz­ten Jah­ren hat­ten wir bereits Zwei-Tages-Aus­flü­ge mit Über­nach­tun­gen “außer Haus” gemacht. Die­ses Jahr woll­ten wir uns Sie­na und noch ein paar ande­re grö­ße­re und klei­ne­re Sehens­wür­dig­kei­ten in der Gegend der Tos­ka­na anse­hen. Des­halb gin­gen wir noch einen Schritt wei­ter: Zwei Über­nach­tun­gen, bei­de in Sie­na, um die Stadt auch mal ohne die Tages­tou­ris­ten (zu denen wir ja sonst auch gehö­ren) zu erle­ben. Aber — und wie könn­te es bei uns anders sein — auch hier war der Weg (nach Sie­na) das Ziel. Der Anfang woll­te zwar nicht so ganz gelin­gen, da die von uns fürs Früh­stück ange­peil­te Bar, die mit einem wun­der­ba­ren Blick über den Lago Tra­si­me­no, Ruhe­tag hat­te, aber auch in Tuo­ro gibts genug Bars.

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Urlaubsnotizen 2019/002: Ausflug nach Montone

TitelbildAm Sonn­tag haben wir ein­fach nur abge­han­gen am Haus. Für den Mon­tag stand auf jeden Fall der ers­te Ein­kauf in Umberti­de auf dem Pro­gramm. Damit es nicht nur eine “muss halt sein”-Fahrt wird, haben wir den Ein­kauf mit einem ers­ten Aus­flug ver­bun­den. Mor­gens los, zuerst nach San Leo auf einen Kaf­fee und ein Crois­sant (rich­ti­ger Cor­net­to oder all­ge­mein Pas­ta) in der Bar Buc­ci. Hier haben wir dann schon ange­kün­digt, dass wir Post erwar­ten und die Bar als Adres­se ange­ge­ben haben. Kein Pro­blem. Dann ging es wei­ter nach Mon­to­ne, ein klei­nes Berg­dörf­chen im Umfeld von Umberti­de oder Città di Cas­tel­lo — je nach Rei­se­füh­rer.
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