Bonn blau-rot: Ein Tag bei der Feuerwehr

Seit 2015 habe ich mehr­fach bei bon­noran­ge und der Müll­ver­wer­tungs­an­la­ge Bonn hos­pi­tiert: Rest­müll-, Sperr­müll-, Papier- und Bio­müll-Abfuhr, bei der Stra­ßen­rei­ni­gung sowie in der MVA. Also alles in der Abfall­wirt­schaft. Zum Fach­ge­biet des Aus­schus­ses für Umwelt und Ver­brau­cher­schutz (“AUV”) im Rat der Stadt Bonn gehö­ren auch die Feu­er­wehr und der Ret­tungs­dienst, der in NRW durch die jewei­li­gen Feu­er­weh­ren bereit­ge­stellt, ggf. aber durch Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen und kom­mer­zi­el­le Anbie­ter erbracht wird. Des­halb war es an der Zeit, auch bei der Feu­er­wehr einen Pra­xis­tag zu leis­ten. Feu­er­wehr heißt hier Berufs­feu­er­wehr. Um 6:45 Uhr war Dienst­an­tritt.

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Urlaubsnotizen 2019/010: Und sonst noch…

TitelbildWas machen wir eigent­lich so den gan­zen Tag am Haus? Eigent­lich nichts, oder?

Täg­lich bekom­men wir Besuch von den Wild­schwei­nen. In die­sem Jahr sind sie nicht nur däm­me­rungs­ak­tiv, son­dern sind beim Früh­stück, Mit­tags, Nach­mit­tags und natür­lich abends und nachts unter den Pflau­men­bäu­men unter­wegs und knur­pseln das Fall­obst weg. Dass wir sowohl die Mira­bel­len als auch die ers­ten rei­fen Pflau­men geern­tet haben, gefiel ihnen nicht beson­ders.

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Urlaubsnotizen 2019/009: Rückfahrt

TitelbildAuch die­ser Urlaub hat eine Ende. Die Rou­te für die Rück­fahrt ist gewis­ser­ma­ßen vor­be­stimmt: Mit dem Wein aus Mon­te­pul­cia­no im Kof­fer­raum schei­det die Rou­te durch die Schweiz aus. Somit pla­nen und fah­ren wir wie­der ein­mal die Bren­ner-Rou­te. 2 oder 3 Tage? Wie mag die­ses Jahr der Ver­kehr sein? Ita­lie­ner, die zur Som­mer­fri­sche in die Ber­ge fah­ren? Oft genug haben wir auf die­ser Rou­te bereits kurz vor Vero­na im Stau gestan­den, und ein­mal haben wir bereits am Lago di Gar­da “abge­bro­chen”.

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Urlaubsnotizen 2019/008: Valle Umbra oder der Tag der Öffnungszeiten

TitelbildNach so viel Tos­ka­na haben wir doch noch einen Aus­flug ins Herz Umbri­ens, in die Val­le Umbra unter­nom­men. Die­se Schmwemm­ebe­ne zwi­schen Spo­le­to im Süden und Assi­si im Nor­den bie­tet vor allem an ihren Hän­gen eini­ge wun­der­ba­re Schät­ze. Die Tal­ebe­ne selbst ist — bis auf Foli­gno — eher lang­wei­lig, geprägt von mit­tel­stän­di­scher Indus­trie und Land­wirt­schaft. Auf den Kup­pen und an den Hän­gen war es wohl immer siche­rer oder man hat­te den bes­se­ren Über­blick, was auch immer.

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Urlaubsnotizen 2019/007: Über San Galgano und Montepulciano zurück

TitelbildHeu­te geht es wie­der zurück. Aber nicht ein­fach rauf auf die Schnell­stra­ße, son­dern — wie üblich — mit Sta­tio­nen. Und wie­der eine Mischung aus neu­em und bekann­tem. So ist die Rui­ne der ehe­ma­li­ge Zis­ter­zi­en­ser-Abtei San Gal­ga­no mit­ten in der Tos­ka­na eigent­lich seit Jah­ren ein “must see” auf unse­rer Lis­te, was wir noch nicht geschafft haben, die Capel­la di Vale­ta zur Wie­der­ho­lung vom Vor­jahr und Mon­te­pul­cia­no “aus Tra­di­ti­on”.

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Urlaubsnotizen 2019/006: Siena

TitelbildSie­na. Die Stadt des Pali­os und in ewi­ger Kon­kur­renz zu Flo­renz. Mit dem gut erhal­te­nen, goti­schen Stadt­bild und dem Dom, der gera­de­zu ein Para­de­bei­spiel für die mensch­li­che Ver­mes­sen­heit ist. Die Stadt der Hl. Katha­ri­na und des Pan­for­te. Wie auch in San Gimi­gna­no stau­nen wir über die Men­schen­mas­sen, die sich durch die Stadt schie­ben.

Doch der Mor­gen fängt erst ein­mal sehr beschau­lich an. Ein aus­führ­li­ches Früh­stück im Hotel und dann auf dem Weg nach San Fran­ces­co nur weni­ge Tou­ris­ten. Es ist wohl noch zu früh. Sienes*innen, die zur Uni, ins Büro, ins Geschäft gehen, einen Caf­fè in einer Bar zu sich neh­men, noch etwas Ruhe, bevor die Tou­ris­ten­strö­me die Stadt in Beschlag neh­men. Wei­ter­le­sen

Urlaubsnotizen 2019/005: Über San Gimignano nach Siena

TitelbildIn den letz­ten Jah­ren hat­ten wir bereits Zwei-Tages-Aus­flü­ge mit Über­nach­tun­gen “außer Haus” gemacht. Die­ses Jahr woll­ten wir uns Sie­na und noch ein paar ande­re grö­ße­re und klei­ne­re Sehens­wür­dig­kei­ten in der Gegend der Tos­ka­na anse­hen. Des­halb gin­gen wir noch einen Schritt wei­ter: Zwei Über­nach­tun­gen, bei­de in Sie­na, um die Stadt auch mal ohne die Tages­tou­ris­ten (zu denen wir ja sonst auch gehö­ren) zu erle­ben. Aber — und wie könn­te es bei uns anders sein — auch hier war der Weg (nach Sie­na) das Ziel. Der Anfang woll­te zwar nicht so ganz gelin­gen, da die von uns fürs Früh­stück ange­peil­te Bar, die mit einem wun­der­ba­ren Blick über den Lago Tra­si­me­no, Ruhe­tag hat­te, aber auch in Tuo­ro gibts genug Bars.

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Urlaubsnotizen 2019/002: Ausflug nach Montone

TitelbildAm Sonn­tag haben wir ein­fach nur abge­han­gen am Haus. Für den Mon­tag stand auf jeden Fall der ers­te Ein­kauf in Umberti­de auf dem Pro­gramm. Damit es nicht nur eine “muss halt sein”-Fahrt wird, haben wir den Ein­kauf mit einem ers­ten Aus­flug ver­bun­den. Mor­gens los, zuerst nach San Leo auf einen Kaf­fee und ein Crois­sant (rich­ti­ger Cor­net­to oder all­ge­mein Pas­ta) in der Bar Buc­ci. Hier haben wir dann schon ange­kün­digt, dass wir Post erwar­ten und die Bar als Adres­se ange­ge­ben haben. Kein Pro­blem. Dann ging es wei­ter nach Mon­to­ne, ein klei­nes Berg­dörf­chen im Umfeld von Umberti­de oder Città di Cas­tel­lo — je nach Rei­se­füh­rer.
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Urlaubsnotizen 2019/000: Vorbereitung

TitelbildUnd auch die­ses Jahr wird es wie­der in das uns wohl­be­kann­te Dorf in der Mit­te Ita­li­ens gehen. Seit 15 Jah­ren fah­ren wir im Som­mer dort­hin, mit zwei oder drei Unter­bre­chun­gen. Das hört sich nun erst­mal nicht sehr span­nend an. Aber ers­tens soll es auch gar nicht span­nend sein, denn wir wol­len vor allem ein­fach viel Ruhe haben. Dazu trägt auch bei, dass an dem Haus unse­rer Freun­de nach wie vor kein Mobil­funk­emp­fang ist. Kein Tele­fon, kein Inter­net, nichts. “Außen­kon­takt”, wenn wir es wol­len. Zwei­tens gibt es immer noch vie­le Din­ge neu oder mitt­ler­wei­le auch wie­der zu ent­de­cken. Gera­de die­ses Jahr wird letz­te­res wie­der das ein oder ande­re Mal der Fall sein. Dazu dann bei Gele­gen­heit mehr.

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Gartennotiz #015: Aus Wildblumenwiese wird Staudenbeet

In jedem Schei­tern steckt ein Neu­be­ginn. Mit die­ser Bin­sen­weis­heit könn­ten wir die neu­es­ten Umge­stal­tun­gen in unse­rem Gar­ten beschrei­ben. 2013 haben wir vol­ler Elan zum ers­ten Mal die Blu­men­wie­se ein­ge­sät. In den letz­ten Jah­ren nahm jedoch das Gras immer mehr über­hand. Zuletzt waren so gut wie kei­ne Blü­ten mehr zu sehen. Noch ein paar Bart­nel­ken, etwas Gold­mohn, ein paar Brenn­nes­seln. Das war es dann aber auch. Was tun?

Nach reif­li­cher Über­le­gung ent­schie­den wir uns dann für den radi­ka­len Schritt, die (Res­te der) Blu­men­wie­se weg­ma­chen zu las­sen und ein Stau­den­beet mit insek­ten­freund­li­chen Pflan­zen anzu­le­gen. Hin­zu­kam, dass die klei­ne Trau­er­bir­ke wohl den letz­ten Hit­ze­s­om­mer nicht über­lebt hat.

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