Radio

Heu­te sind wir von unse­rem Wochen­dendaus­flug nach Del­men­horst zurück­ge­fah­ren. Auf der A1 immer gera­de­aus (zumin­dest bis kurz nach Müns­ter, dann gibt es auch mal ein paar lan­ge­zo­ge­ne Kur­ven).

Auf der Fahrt haben wir Radio gehört. WDR 2. Wir sind dran­ge­blie­ben, manch­mal fiel es schwer.

Noch vor der Auf­fahrt auf die Auto­bahn auf der Land­stra­ße zwi­schen Del­men­horst und Wil­des­hau­sen, irgend­wo in der nie­der­säch­si­chen Pam­pa. Mode­ra­tor: “Wir schal­ten jetzt zu unse­rem Repor­ter nach Win­ter­berg. Er hat Fra­gen, die weh tun.” Tat­säch­lich. Es ging um die Anzahl der Per­so­nen in einem 4er-Bob, die Fra­ge, seit wann rodeln oly­misch ist, wie sich die nie­der­län­di­sche Zuschaue­rin gera­de fühlt, so hoch über dem Mee­res­spie­gel, und wann denn die Win­ter­spie­le end­lich nach Win­ter­berg kom­men. Ich glau­be, die haben einen Prak­ti­kan­ten geschickt, oder es lief eine Wet­te — schaf­fe ich es, 4 Minu­ten kom­plett hirn­frei­es bla­bla über den Sen­der zu krie­gen…

Ein dann doch wit­zi­ger Zufall war es, dass das Städ­te­quiz mit Pofal­la­la, bei dem es “Müns­ter” zu erra­ten galt, genau über den Sen­der ging, als wir gera­de an Müns­ter vor­bei­ge­fah­ren waren (nach dem Fah­rerwech­sel am Rast­hof Müns­ter­land). Für einen zwei­ten Lacher sorg­te die Dame, die das Rät­sel auf­lö­sen durf­te und dafür zwei Kon­zert­kar­ten bekam: “Ich will nach Rob­bie Wil­liams”

Danach lief eben­falls pas­send Bon Jovi “Keep the brain”. Inzwi­schen waren wir kurz hin­ter Hagen.

Bei Lever­ku­sen schal­ten wir zurück nach Win­ter­berg. Der Prak­ti­kant hat es geschafft, den Gewin­ner des Rodelns vor sein Mikro­fon zu bekom­men — ein Lehr­stück für die bekann­te Pro­ble­ma­tik: wer blöd fragt, bekommt auch eine blö­de Ant­wort.

Im gan­zen eine sehr ent­spann­te Rück­fahrt — und wir sind trotz allem dran­ge­blie­ben. Wir mögen WDR2