Gartennotiz #008: Eibe

AbsoluteBeginnersEibeAnimation300Als wir den Gar­ten mit dem Haus über­nom­men haben, stan­den da neben die vie­len wirk­lich schö­nen Pflan­zen (die wir zur Zeit teil­wei­se immer noch frei­le­gen) auch eine Eibe, meh­re­re (Schein-)Zypressen und Kirsch­lor­beer­bäu­me. Die­se haben den in sei­ner Anla­ge wun­der­schö­nen Gar­ten unglaub­lich dun­kel gemacht. Also muss­ten die Bäu­me raus. Im ers­ten Schritt haben wir sie bereits 2011 gefällt, aber die Wur­zeln sind bis dato geblie­ben. Wäh­rend die Zypres­sen­ge­wäch­se damit “erle­digt” waren, sprie­ßen Lor­beer und Eibe schein­bar um so kräf­ti­ger. In die­sem Früh­jahr hat­ten wir dann direkt wie­der einen dicken klei­nen Weih­nachts­baum unmit­tel­bar vor der Ter­ras­se ste­hen. Lang­fris­tig war der ers­te Anlauf also nicht so erfolg­reich, die Wur­zeln müs­sen frü­her oder spä­ter raus. Die­se Akti­on stand nun also auf dem Pro­gramm. Mit­ten im Som­mer. Mit­ten im hei­ßen Som­mer. Um kurz vor 10:00 Uhr haben wir also ange­fan­gen. Mit dem Spa­ten ins Erd­reich? Kom­plet­te Fehl­an­zei­ge. Also muss­ten Nach­bars Axt und Spitz­ha­cke ran. Irgend­wann hat­ten wir also den unter­ir­di­schen Teil des Stamms rund­her­um frei­ge­legt. Nun konn­ten wir die Wur­zel mit ver­ein­ten Kräf­ten raus­bre­chen. Übrig bliebt ein Kra­ter. Auf Grund des soli­den Wur­zel­werks ver­mu­ten wir, dass es sich um eine Euro­päi­sche Eibe (Taxus bac­ca­ta oder auch Gemei­ne Eibe, s. → Wiki­pe­dia) gehan­delt hat. Wie­der etwas gelernt. Und der Kirsch­lor­beer kommt auch noch dran!

Gewonnen!

Gewon­nen!

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