Urlaubsnotizen 2013, Nr. 010: Nichts — außer lesen und Marmeladekochen

Was ich bisher noch überhaupt nicht erwähnt habe, ist unsere diesjährige Reisebibliothek. Freund A., mit dem wir schon öfter zusammen hier waren, brachte es in sofern auf den Punkt, als er — da er dieses Jahr nicht mitkommen kann — sagte: „Ich vermisse schon Eure Bücherkiste. Die bedeutet für mich Urlaub.“ Abgesehen von der Tatsache, dass die genannte Kiste in einigen Jahre voll mit Fachliteratur meiner Diss war, hat er doch irgendwie recht. Auch dieses Jahr befinden sich neben dien unvermeidlichen Reiseführern der Häuser Baedeker und DuMont einiges an Lach- und Sachgeschichten darin — und auch der eine oder andere dicke Roman. Für mich essentiell sind in den Umbrienfahrten mittlerweile mehrere Bände „C.H.Beck Wissen“ aus der „Beck’sche[n] Reihe“ (die schreiben sich tatsächlich selbst mit der Kapostrophe). Dieses Jahr fange ich an mit „Der Siebenjährige Krieg“ von Marian Füssel. Zum „Ausgleich“ arbeite ich mich durch „Wir Ertrunkenen“ von Carsten Jensen. 120 Seiten Europäische Staatengeschichte vs. 810 Seiten faktenbasiertem historischem Roman dänischer Seefahrergeschichte. Dagmar hat sich „Wölfe“ von Hilary Mantel vorgenommen, kommt damit aber gut voran.

Mittlerweile sind ja die (ersten) Sauerkirschen reif. Dagmar hat heute gut zwei Kilo geerntet, ich habe sie entsteint und Dagmar hat sie zu acht Gläser Marmellata di Amarasca verarbeitet. Diesmal haben wir erst im Lexikon nachgesehen.[1]

Kirschkerne

[1] Anmerkung Dagmar: DU hast im Lexikon nachgesehen, ich hätte spontan wieder irgendwas geschrieben…

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