Der Eurobehälter

Heute haben wir einen Ausflug in einen Baumarkt gemacht. Baumärkte sind spezielle Biotope, in denen man interessante Beobachtungen machen kann. Vor allem Männer zeigen hier ihre aufmerksame, interessierte, emotionale und zugewandte Seite. Mit welcher Zärtlichkeit kleingewachsene, bauchtragende und schon ziemlich viel Haar vermissende Endfünfziger die Testmodelle von Stichsägen in die Hand nehmen oder den Dachpappetacker anhimmeln. Und erst die Ausstellung der Aufsitzrasenmäher. Fachsimpeln über die Vorteile von Bosch gegenüber Hilti. Irgendwann mache ich mal was richtiges zu diesem Phänomen. Jedenfalls der Baumarkt heute war einer der riesigen Sorte. Hier gibt es alles, egal was kaputt gegangen ist, neu gebaut werden muss, geschraubt, bepinselt, angenagelt, abgedichtet oder heißgeklebt werden muss – beeindruckendes Angebot für alle Heimwerkerlebenslagen.

Eurobehälter

Eurobehälter

Und da man beim Heimwerkeln und Selbermachen unglaublich viel Geld spart, braucht man irgendwann auch einen Eurobehälter. Schlichtes aber elegantes dunkelgrau, eckiges Design, funktionale Formgebung – mit Platz für viele Euros. Sehr viele. Die man dann in seinem Eurobehälter (an den ergonomisch angebrachten und abgerundeten Tragegriffen) in den Baumarkt tragen kann, um endlich den Aufsitzrasenmäher zu kaufen – oder die Solarbetriebene Lichtkugel für den Vorgarten mit Bewegunsmelder und Hundegebellklingel, den Schraubenschlüsselsatz mit Marmorgriff im ausgeschlagenen Schlüsselkoffer oder den Gartenhausbausatz „Toskana“…

 

Hier passen noch viele viele Euros rein

Hier passen noch viele viele Euros rein

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